Die Umwandlung eines geschmolzenen Materials von einem flüssigen in einen festen Zustand durch Abkühlung nennt man Erstarrung. Durch die verschiedenen Möglichkeiten der Tröpfchenbildung und den effizienten Kontakt zwischen den Tröpfchen und der Luft, ist das prinzipielle Konzept der Sprühtrocknung ideal für die Herstellung von sphärischen Pulverpartikeln durch das Erstarren von Schmelzen geeignet.

Produktbeispiele:

  • Gekapselte Materialien
  • Fette
  • Glyceride
  • Hydrate
  • Anorganische/organische Schmelzen
  • Quaternäre Ammoniumverbindungen
  • Stearinsäure/Stearate
  • Wachse
Die Auswahl einer Sprühkühlungsanlage ist abhängig von der gewünschten Partikelgröße der gekühlten Produkte und deren Kristallisationsverhalten.
  • Feine Produkte mit mittleren Partikelgrößen von 50-150 – Gleichstromkühlkammer mit konischem Boden und schnell rotierendem Zentrifugalzerstäuber am Kopf der Anlage.
  • Grobe Produkte mit mittleren Partikelgrößen von 150-300 – Kühlkammer mit konischem Boden und Springbrunnen-Düsen im Konus.
  • Extra grobe Produkte mit mittleren Partikelgrößen von 300-1000 - Zerstäubung mittels eines langsam rotierenden Zentrifugalzerstäubers vom Kopf in eine Kühlkammer mit einem großen Durchmesser und flachem Boden bzw. einem integrierten Fließbett.
  • Langsam kristallisierende Produkte – In Fällen, wo Schmelzen sehr langsam erstarren, reicht oft die Verweilzeit des Produktes in der Sprühkammer nicht aus. Die Partikel verlassen die Kammer ohne genügend erstarrt, stabil und ausreichend abgekühlt zu sein als klebrige und verklumpende Produkte. Um den Erstarrungsprozeß vollständig abzuschließen, ist eine zweite Stufe in Form einer Wirbelschichtkühlung oder einer Kühlung bei einem pneumatischen Transport erforderlich.
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