Sprühabsorber in einem Kraftwerk

Vor mehr als 25 Jahren führte Niro als Innovation auf dem Umweltsektor ein modifiziertes Sprühtrocknungsverfahren ein, um saure Bestandteile, die in Verbrennungsgasen enthalten sind, zu absorbieren. Die Niro-Sprühabsorption wurde, seit ihrem Durchbruch in den späten 70er Jahren, an mehr als 100 Standorten hauptsächlich in Kombination mit Kohlekraftwerken und Müllverbrennungsanlagen über 230 mal realisiert.

Heute ist die Niro-Sprühabsorption eine ausgereifte und sehr vielseitige Technologie, deren Anwendung von kleinen Hausmüllverbrennungsanlagen bis hin zu großen kohlebefeuerten Kesselanlagen reicht. Die Niro-Sprühabsorption wird auch zur Rauchgasreinigung in industriellen Anlagen eingesetzt. Diese Art der Reinigung kombiniert man oft mit einer Behandlung von Abwässern oder anderen Abfallprodukten.

Der Niro-Sprühabsorptions-Prozeß für die Rauchgasreinigung ist sehr einfach. Er besteht im wesentlichen aus dem Sprühabsorber, einem Staubfilter, einem Aufbereitungssystem für die Absorptionskomponenten sowie einem System zum Produkthandling.

Das heiße, unbehandelte Rauchgas wird in den Sprühabsorber geleitet und trifft hier auf einen feinen Sprühnebel des Absorptionsslurries. Der größte Teil der sauren Bestandteile des Rauchgases wird schnell in die alkalischen Tröpfchen unter gleichzeitiger Wasserverdampfung absorbiert. Die gezielte Einstellung der Gasverteilung, der Slurrymenge und der Tröpfchengröße garantiert, daß die Tröpfchen zu einem feinen Pulver getrocknet sind, bevor sie die Kammerwände des Sprühabsorbers berühren.

Ein Teil des Trockenproduktes, bestehend aus Flugstaub und Reaktionsprodukt, sinkt auf den Boden der Absorptionskammer und wird hier direkt ausgeschleust. Das behandelte Rauchgas gelangt anschließend in ein Filter, wo der Reststaub abgeschieden wird. Von hier wird das Abgas mittels Sauglüfter dann über einen Schornstein in die Atmosphäre geleitet.

BESONDERHEITEN:

  • Hoher Wirkungsgrad bei der Entfernung der sauren Gasbestandteile
  • Hohe Anlageverfügbarkeit
  • Niedriger Investitionsaufwand
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Niedrige Betriebs- und Instandhaltungskosten
  • Niedriger Wasserverbrauch
  • Geringe Anforderungen an die Wasserqualität
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